Zu Beginn der 1980er Jahre führte Jaromír Rybák Experimente mit Glasgranulaten und -brocken durch, die er in einer Form oder in einem darüber befindlichen Reservoir schmolz. Zunächst war ihm die Außenform dabei nicht von größerer Bedeutung. Ihm kam es auf das Innere an: In der Hitze des Schmelzprozesses kommt es zu Fließbewegungen. In mit unterschiedlichen Glasfarben befüllten Formen entstehen so Schlieren, die zusammen mit den Bläschen nicht mehr entweichen könnender Lufteinschlüsse an die Urkräfte gemahnen, die alles Existierende formen und die es auch wieder zerstören können. In der Natur und den Kräften, die sie gestalten, sieht Rybák die zentrale Ressource für seine Inspiration.
- Jahr
- 1982
- Technik/Material
- Kristall- und Farbglas, formgeschmolzen, geschliffen und poliert
- Größe
- H 22,1 B 25 T 7,3 cm
- Signatur
- Rückseite oben links Vibrogravur „Jaromír Rybak“
- Inv.-Nr.
- 14/0179
Ohne Titel
- Künstler:
- Jaromír Rybák
- Land:
- Tschechische Republik
Eine ausführliche Biographie zu Jaromír Rybák lesen Sie hier.