Basis vieler herausragender Arbeiten Schiavons sind Mosaiktechniken. Vorgefertigte Glasstäbe und -plättchen werden ausgelegt, auf 750 Grad aufgeheizt und mit einer Glasblase an der Glasmacherpfeife aufgenommen. Nun wird das Stück in freier Arbeit geformt und in kaltem Zustand geschliffen. Dabei werden in den ursprünglich vorhandenen Mosaikteilen liegende Farbschichten partiell freigelegt. Das Ergebnis sind Arbeiten, die durch ihre Farbigkeit und ihre haptische Qualität überzeugen. Neben den Gefäßen fertigt Schiavon mittlerweile auch Kronleuchter, Tierskulpturen und Perlen in dieser Technik.
- Jahr
- um 2008
- Technik/Material
- Ausgelegte und miteinander verschmolzene Glasstäbe aus blauem und farblosem Glas (A cane) bzw. aus dünnen, gebündelten und miteinander verschmolzenen Farbglasfäden (Zanfirico), mit der Pfeife aufgenommen und frei geformt, zum Teil geschliffene Bänder quer zu den Stäben
- Größe
- H 37 B 17,7 T 10,5 cm
- Signatur
- Am Boden Gravur „Schiavon 1/1“
- Inv.-Nr.
- 09/0078
Vasenobjekt
- Künstler:
- Massimiliano Schiavon
- Land:
- Italien
Eine ausführliche Biographie zu Massimiliano Schiavon lesen Sie hier.